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Abu Simbel am Assuan Stausee

wurde durch zwei Felsentempel des Pharao Ramses II. bekannt

Die Tempel von Abu Simbel am westlichen Nilufer sind das Ziel von Touristen aus allen Ländern.
Beim Bau des Assuan-Hochdamms drohten beide Tempel in den Fluten des Nassersees zu versinken. Die Monumente wurden vor den fluten des Nasser See geschützt in dem man Sie neu an anderer stelle aufgebaut hat. Zwischen 1964-1968 wurde das Monument in 1036 Einzelteile zerschnitten und anschließend 180 Meter landeinwärts sowie 64 Meter über dem alten Standort wieder aufgebaut. Abu Simbel zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. In Abu Simbel entstand ein neuer Ort mit Hotel und Flugplatz in dem die gesamte Bevölkerung heute vom Tourismus lebt.

 
Abu Simbel

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Die Tempelvon Abu Simbel

Der große Tempel des Ramses II. wurde komplett in das Felsmassiv geschnitten. Die vier 22 m hohen mächtigen Kolossalstatuen stellen den König dar: Der Sonnengott Re tritt frontal aus der Fassade heraus, versehen mit den Attributen Sonnenscheibe (Rê), wsr-Zeichen in der Rechten und Maat-Figur in der Linken bildet er den Thronnamen des Ramses: User-Maat-Rê. Hierdurch wird der König zu einer Inkarnation des Rê, zur „Großen Seele des Rê-Harachte“.

 
 

 

Der Tempel von Abu Simple führt 60 Meter in den Fels. Zunächst geht es in die große dreischiffige Halle mit 2 x 4 Statuenpfeilern des Königs. Vier dieser Pfeiler zeigen Ramses mit der oberägyptischen, die anderen vier mit der unterägyptischen Krone. Die Reliefs der Halle verherrlichen die kriegerischen Taten des Königs als Sieger über Syrer, Libyer und Schwarze, vor allem aber die Schlacht von Kadesch.
Im hinteren Bereich der Großen Halle liegen sechs Seitenkammern, die der Aufbewahrung von Vorräten dienten.

 
 

Auf der Tempelachse erreicht man die 4-Pfeiler-Halle mit Opferszenen,
In der Querhalle sind Statuen der Götter Ptah, Amun und des Horus von Mehu sowie vom vergöttlichten Ramses aufgestellt.
Der Tempel ist so konstruiert, dass am 20. Oktober und am 20. Februar die Sonne durch den Tempeleingang direkt auf die Statuen scheint (nach dem "Umbau" jetzt am 21. Oktober und 21. Februar).
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