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GESCHICHTE ÄGYPTEN

Ägyptens   Geschichte

Die Ägyptische Geschichte und die

Sehnsucht nach Unsterblichkeit

Der Weg der Seligen führt vorbei am Richterstuhl von Osiris dem Herscher im Totenreich

Riesige Pyramiden, prachtvolle Gräber und gut erhaltene Mumien zeugen von der Jenseitsvorstellung im alten Ägypten
Gott Osiris, besiegte den Tod und zeigt dass der Tod nur der Übergang zu einem besseren Leben war.

Kurzer Überblick über die Ägyptische Geschichte

 

Thinitenzeit

Thinitenzeit (ca. 3000-2630 vor Christus)
In der frühen dynastischen Epoche des Thiriten-König Aha der von Ober- nach Unterägypten vordringt findet die Einigung des Ägyptischen Reiches statt. Memphis wird Verwaltungs- und Regierungssitz. Die Stammesverbände verlieren in der Folgezeit ihre Unabhängigkeit. Bis zum Ende der I. Dynastie um 2780 vor Christus hat sich das ägyptische Reich konsolidiert. Abydos, Hierakonpolis, Buto und Sais mit ihren vordynastischen Kultstätten sind die geistigen Zentren Ägyptens geworden. Die Nomaden werden aus der Ostwüste und vom Sinai vertrieben


Ägypten Altes Reich

Altes Reich Pyramidenzeit
(von 2630 - 2130 vor Christus) Das Reich ist von König Djoserin Sakkara errichtet worden. Die Stufenpyramide von Sakkara ist der, erste Monumentalbau der Welt. Die Kolonialisierung Nubiens wird bis zum 2. Nilkatarakt fortgesetzt. Ägypten wird zum Königsstaat. Snofru baut zwei Pyramiden in Dahschur, vollendet eine weitere in Meidum.
Während der 4. Dynastie werden die Pharaonen Cheops, Chephren und Mykerinos (Söhne des Sonnengottes Re) die großen Pyramiden und die Sphinx von Giseh bauen.
Cheops wird mit dem Grabmal seiner Pyramide unsterblich (147 Metern hoch und 227 Metern Breit). Am Ende der Epoche befreit sich Nubien von der ägyptischen Herrschaft. Unruhen und Hungersnöte führen zum Zusammenbruch des Alten Reiches


 

Ägypten erste Zwischenzeit

Erste Zwischenzeit (von 2130 -1990 vor Christus) Ägypten zerfällt, und unter den neu entstehenden Herrschaftsgebieten gelangen zwei Städte zu besonderem Einfluß: Theben und Herakleopolis. Den Herakleopoliten gelingt es, das vorübergehend abtrünnige Nieldelta wieder unter die Kontrolle des Reiches zu bringen. Innere Wirren prägen die Epoche. Monumentalbauten werden nicht mehr errichtet und der Niedergang des Reiches beginnt.

Der thebanische Ortsgott Amun gewinnt an Bedeutung


 

Ägypten Mittleres Reich

Mittleres Reich (ca. 1990-1660 vor Christus)

Nach Memphis wird Theben zum Regierungssitz. Die Stabilisierung der Ostgrenze und Bau einer Festung im Gebiet des heutigen Suezkanals wird vorangetrieben. Das dorthin führende Wadi Tumilat wird zu einem schiffbaren Kanal erschlossen. Über Byblos wird Handel mit Kreta und Zypern betrieben. Um 1690 vor Christus enden Thronstreitigkeiten mit der erneuten Auflösung des Einheitsstaates. Die Ägypter ziehen sich bis zum 1. Katarakt aus Unternubien zurück; Asiaten aus Syrien und Mesopotamien dringen ins Ostdelta ein und bilden einen Brückenkopf für die Hyksos


 

Ägypten zweite Zwischenzeit

Zweite Zwischenzeit
Hyksosherrschaft (ca. 1660-1550 vor Christus)Aus Asien kommef gründet Hyksos im Ostdelta seine Residenz in Auraris und führt das Pferd als Nutztier in Ägypten ein. Hundert Jahre dauert die Besetzung, dann setzt sich der regional herrschende ägyptische König Kamose von Theben aus zur Wehr: Während seines ersten Feldzugs nach Norden besiegt er die Hyksos; im zweiten, nach Süden, dehnt er 'Ägyptens Grenze wieder bis zum 2. Katarakt aus.


 

Ägypten Neues Reich

Neues Reich
(ca. 1550 -1080 vor Christus)

Über Phönikien führt ein Seehandelsweg nach Kreta und zu den Ägäis-Anrainern. Memphis wird neben Theben zweite Landeshauptstadt. Zahlreiche Tempelbauten sowie das Tal der Könige entstehen.

Thutmosis I. vergrößert das ägyptische Reich bis zum Euphrat.

Seine Tochter Hatschepsut (ihr Tempel in Deir El-Bahari ist ein Meisterwerk) hindert zunächst ihren Neffen Thutmosis III. an der Thronbesteigung und herrscht in einer Epoche friedlicher Weiterentwicklung von Kunst und Handel. Später unterwirft Thutmosis III. in 17 Feldzügen weite Gebiete Vorderasiens und Nubiens. Unermeßliche Reichtümer gelangen nach Theben.Das große Reich führt intensiven Handel mit Babyion, Kreta, Zypern, und den Ägäis-Inseln. Unter dem "Ketzerkönig" Echnaton und dessen Frau Nofretete geht das Reich erneut unter. Sethos I. stellt 1300 vor Christus die alten Machtverhältnisse wieder her. Ramses 11. baut in Ostdelta seine Residenz


 

Ägypten Dritte Zwischenzeit

Dritte Zwischenzeit
(ca. 1080-700 vor Christus)
Das Land versinkt im Chaos: Syrien, Palästina und Nubien gehen verloren. In Oberägypten, vom 1. Katarakt bis zum Faijum, errichten Priester den "Gottesstaat des Amun". In Unterägypten, in Tanis, bilden die Pharaonen ein zweites Machtzentrum. Um 945 vor Christus ergreifen libysche Söldnerführer die Macht in Ägypten


 

Ägypten Spätzeit

Spätzeit (700-332 vor Christus)

Von Nubien dehnen die Kuschiten ihre Macht bis nach Memphis aus. Ihre Herrschaft wird 664 vor Christus von den Saiten gebrochen. Renaissance der Architektur und Kunst. 332 vor Christus erreicht der Makedone Alexander der Große Ägypten, besiegt die Perser auch am Nil und begründet die griechische Herrschaft. Unter Alexander des großen hält auch die griechische Schrift einzug und die Hieroglypen geraten in vergessenheit.


 

Ägypten Griechische Zeit

Griechische Zeit
(332 - 31 vor Christus)

Nach Alexander dem großen übernimmt Ptolemaios die Macht am Nil. Alexandria am Mittelmeer wird Hauptstadt. Die Ptolemäer werden als Pharaonen anerkannt. Die letzten großen Tempel entstehen: Edfu, Philae, Dendera und Komombo. 47 vor Christus landet Caesar in Ägypten und macht Königin Kleopatra zu seiner Geliebten. Nach Caesars Ermordung geht Kleopatra im Jahr 41 vor Christus eine Verbindung mit Marcus Antonius ein. Mit dessen Hilfe will Kleopatra ein Großreich schaffen. Der römische Senat erklärt Marcus Antonius zum Staatsfeind. Caesars Adoptivsohn Octavianus zieht gegen ihn zu Felde.


 

Ägypten Römische Zeit

Römische Zeit
(31 vor Christus bis 390 nach Christus.)

Nach der entscheidenden Schlacht bei Actium, 31 vor Christus, nehmen sich Marcus Antonius und Kleopatra das Leben.

Ägypten wird römische Provinz und die Römer bauen Aegypten zur Kornkammer Roms aus. Die zunehmende Verbreitung des Christentums verdrängt die altägyptische Religion, Ägypten wird zum ersten christianisierten Land mit zahlreichen Einsiedeleien und Klöstern. Die Tempel werden geschlossen. Das Reich zerfällt

Über Hunderte von Jahren werden Hieroglyphen für eine Geheimschrift gehalten.
Erst 1822 entdeckt der Fanzose Jean Francois Champollion das Geheimnis der Hieroglyphen.
Den Stein von Rosette den Napoleons Soldaten im Jahre 1798 in der Nähe von Rosette, westlich des Nildeltas,machte es möglich die Hieroglyphen zu entziffern.
Die schwarze Granittafel trägt Inschriften, die in drei verschiedenen Sprachen geschrieben sind und doch den selben Inhalt besitzen, was für die damalige Zeit des historischen Umbruchs charakteristisch war.
Champollion hat nicht nur das ägyptische Alphabet entziffert, sondern auch die gesamte Struktur.


 


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